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FAQ STRAHLTECHNIK

Häufig gestellte Fragen

Strahltechnik Gerardy

Strahltechniken FAQ

Welche Strahltechniken gibt es?

Es gibt verschiedene Strahltechniken für unterschiedliche Einsatzszenarien. Ist eine abrasive Wirkung gewünscht, dann brauchen Sie ein Strahlmittel, das härter als die Ablagerungen ist, zum Beispiel Glasperlen. Sollen weiche Verschmutzungen entfernt und die Oberfläche geschont werden, kommen Strahltechniken mit Trockeneis oder Soda zum Einsatz.

Für was eignet sich Sodastrahlen?

Soda ist ein besonders weiches Strahlmittel, mit dem sich Oberflächen äußerst schonend reinigen lassen. Eine vorhandene Patina wird dabei nicht entfernt. Sodastrahlen kommt zum Beispiel in der Restaurationstechnik zum Einsatz.

Für was eignet sich Trockeneisstrahlen?

Trockeneisstrahlen eignet sich, um Verklebungen, Fette und Öle schonend zu entfernen, ohne die Oberfläche anzugreifen. Da es ohne den Einsatz von Wasser funktioniert, ist es auch für elektronische Bauteile ein sicheres Strahlverfahren.

Wie funktioniert Trockeneisstrahlen?

Die Trockeneispellets treffen mit einer Temperatur von -79 Grad Celsius auf das Strahlobjekt auf. Verschmutzungen werden schockgefroren, schrumpfen und platzen ab. Durch den mechanischen Abrieb der Pellets wird der Schmutz zusätzlich abgetragen.

Was ist der Vorteil von Trockeneisstrahlen?

Trockeneisstrahlen hat mehrere Vorteile. Es ist es ein Strahlverfahren, dass ohne Wasser auskommt und damit auch für rostempfindliche Bauteile funktioniert. Zusätzlich schont es die Oberfläche und trägt diese nicht ab. Ein großer Vorteil ist die vollständige Sublimation des Strahlguts nach dem Auftreffen. Das Trockeneis verpufft rückstandslos zu CO2 und setzt sich nicht in Winkeln, Ritzen oder Fugen ab.

Was ist der Vorteil von Kugelstrahlen?

Durch den punktuellen Aufprall des Strahlguts entsteht eine Verfestigung auf atomarer Ebene. Diese macht das Strahlgut unempfindlicher und auch rostbeständiger. Zusätzlich ist die abrasive Wirkung bei dieser Strahltechnik begrenzt. Die Oberflächen werden geschont.

Wie lässt sich Rost entfernen?

Damit Rost nicht wiederkehrt, muss er vollständig entfernt werden. Das ist mit Glasperlenstrahlen möglich. Die Verrostungen werden abgetragen, die Oberfläche erneuert und gleichzeitig verfestigt.

Mit welcher Strahltechnik entfernt man Bitumen oder Fette?

Für bituminöse Verschmutzungen kommt Trockeneisstrahlen zum Einsatz. Durch den thermischen Effekt, lassen sich Fette, Öle aber auch Verklebungen sehr gut und rückstandslos entfernen.

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Welche Strahltechnik kommt beim Glätten von Oberflächen zum Einsatz?

Werkstücke müssen oftmals vor der Weiterverarbeitung geglättet werden. Um Frässpuren oder Grate zu entfernen, wendet man das Glasperlenstrahlen an. Damit können auch alte Oberflächen in der Restaurationstechnik erneuert werden.

Welche Strahltechnik eignet sich für Glasflächen?

Glas kann bei zu hartem Strahlgut leicht blind werden. Daher muss hier eine Strahltechnik zum Einsatz kommen, die mit einem weichen Strahlmittel arbeitet. Mit Soda lassen sich Lacke oder Klebereste von Glasscheiben rückstandslos entfernen, ohne die Oberfläche anzugreifen.

Wie viel bar benötige ich für Trockeneisstrahlen?

Trockeneisstrahlen funktioniert sowohl bei wenig als auch bei hohem bar. Für die meisten Anwendungen kommen etwa 8 bar zum Einsatz.

Ist Sandstrahlen gesundheitsschädlich?

Bei unzureichender Schutzausrüstung kann sich der feine Sand auf die Lungen des Strahlers legen und sich eine Silikose (Staublunge) entwickeln. In Deutschland ist der Einsatz des besonders feinkörnigen Quarzsandes deshalb sogar verboten. Zum Einsatz kommt zum Beispiel Korund.

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Welches Klebeband nimmt man für Sandstrahlen oder Glasperlenstrahlen?

Müssen Sie Teile des Werkstückes vor dem Strahlen abkleben, eignet sich hierfür Spezialklebeband. Es sollte verstärkt und besonders abriebfest sein und über eine hohe Klebkraft verfügen.

Welche Glasperlen für Alu?

Es gibt verschiedene Körnungen auf dem Markt. Für Aluminium ist eine Körnung von 70-120 µm ideal.

Welches Strahlmittel ist für Holz geeignet?

Für Holz eignen sich insbesondere sanftere Strahlmittel, um die Fasern möglichst wenig zu beschädigen. Trockeneis aber auch Glasperlen können Sie sogar auf weichen Holzsorten wie Fichte verwenden. Wichtig ist, den Druck beim Strahlen sehr gering zu halten und die Körnung möglichst klein. Da Holzsorten und Zustand des Werkstücks individuell sehr unterschiedlich sind, sollte im Einzelfall immer der Fachmann entscheiden, welche Strahltechnik angewendet wird.

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